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Flammtronik

Dokumente Flammtronik

Bedienungsanleitung Stand 06.09.2012(vorläufig)
Drehzahlregler mit CAN-Bus passend für FlammTronik (22.09.2011)

Die Flammtronik

Die Problemstellung

Holzheizungen brennen abhängig von der Heizgastemperatur, Brennstoffqualität und Schornsteinzug immer mit unterschiedlichen Wirkungsgraden ab. Dabei wird jedesmal mehr oder weniger kostbare Energie ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Ferner kann der Schadstoffausstoss bei Luftmangel bzgl. des CO-Gehaltes sehr hoch sein. Eine objektive Bewertung des Abbrandvorganges und die damit verbundene optimale Einstellung der Luftzufuhr war bisher nur mit grossem technischen Aufwand und kostenintensiven Messgeraeten möglich. Die Anschaffung dieser Geraete lohnte sich bisher nur für entsprechende Berufsgruppen, die diese taeglich im Einsatz haben.

Der Lösungsansatz

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Die FlammTronik ein Modul, das permanent den Restsauerstoffgehalt (optimal ist ein Wert zw. 5..8%) des Abgases misst und anzeigt. Ferner werden noch Abgas.- und Kesseltemperatur gemessen. Optional kann mit einem Thermoelement die Brennraumtemperatur bestimmt werden. Ein Fühlereingang ist für die Rücklauftemperatur vorgesehen. Damit ergibt sich ein objektives Bewertungskriterium, das eine Aussage über die Ausnutzung des eingesetzten Brennstoffes ermoeglicht. Die FlammTronik bewertet die o.g. Messgrössen und errechnet daraus die notwendige Luftmengen für den Primär- u. Sekundär-Luftkanal. Die Kesselpumpe wird automatisch über ein Relais geschaltet. Optional kann ein Saugzuggebläse mit gesteuert werden.

Die Realisierung

Anschlussmöglichkeiten der FlammTronik

  • 2 Schaltausgänge für jew. ein 12V-Relais
  • Flachbandverbinder für Bedienelement (Dreh/Druckknopf/Taste)
  • CAN-Bus zum Anschluss zukünftiger Erweiterungen und Module (inkl. 12V-Versorgung)
  • 3 Analogausgänge 0..10V für Sekundär- u. Primärluft und Rücklaufmischer
  • 1 Temperatureingang PT1000 (Puffer1)
  • 1 Temperatureingang Thermoelement für Brennraum (Puffer2)
  • Lambdasonde LSU4 (Leitungen können verlängert werden) alternativ: Eingang 0..10V von externem LambdaCheck(falls vorhanden)
  • 1 Temperatureingang PT1000 (Abgas)
  • 1 Temperatureingang PT1000 (Kessel)
  • Analogausgang 0..10 Rücklaufanhebung
  • RS232 (optional) ersetzt durch USB
  • USB-Anschluss für Datenlogger und Softwareupdate
  • 1 Temperatureingang PT1000 (Rücklauf)
  • Versorgung 12V/2A

Das Energieeinsparpotential

Jeder, der einen Heizkessel betreibt, kennt die jährliche Messung durch den Schornsteinfeger: Es wird folgendes gemessen: - Abgastemperatur - Restsauerstoffgehalt des Abgases.

Aus diesen Werten lässt sich der "feuerungstechnische" Wirkungsgrad respektive Abgasverlust berechnen. Dabei gilt: je höher die Abgastemperatur und je höher der Restsauerstoffwert sind, desto höher die Verluste.

Die Funktionsweise

(Stand 30.11.2011)

Komplettregelung für die Verbrennungstechnik

Nach der erfolgreichen Markteinführung des LambdaCheck als Mess- und Regelmodul für die Optimierung der Sekundärluftzufuhr, wurde der Ruf nach einer Erweiterung der Regelfunktionen immer lauter. Die neuen verschärften Abgasnormen und Vorschriften, sowie steigende Brennstoffpreise erfordern eine immer komplexere Technologie, die es den Betreibern von Biomasseheizanlagen ermöglicht, ohne permanente Kontrolle den Abbrand ökologisch und ökonomisch zu bewerkstelligen.

Der LambdaCheck hat mittlerweise auf hundertfacher Weise seine Robustheit und Präzision gerade im Hinblick auf die Sauerstoffmessung mit der Lambdasonde bewiesen. Dem schlechten Ruf der Lambdasondentechnologie in Heizsystemen, hervorgerufen durch den störlastigen Einsatz der veralteten Sprungsonden (LSM11) konnte damit eindrucksvoll begegnet werden.


Funktionsumfang der FlammTronik:

  • Messung des Restsauerstoffs mittels Breitbandsonde
  • PID-Regler für Sek.-Luft nach Rest-O2
  • PID-Regler für Prim.-Luft nach Abgastemperatur
  • überwachung des Restsauerstoff zur Einhaltung des Rest-02-Wertes auch bei extrem hoher Gasmenge (Rücknahmeregelung)
  • Schalten der Kesselpumpe nach Kesseltemperatur(und Pufferladung)
  • Datenlogger per PC via USB: alle Messwerte werden zyklisch an den PC übertragen und gespeichert
  • Softwareupdate via USB: Jederzeit kann die neuste Version kostenlos geladen und getestet werden

Damit ist der Kunde immer auf dem neusten Stand, OHNE die Steuerung austauschen zu müssen!

  • CAN-Bus zum Anschluss zukünftiger Erweiterungen und Module (inkl. 12V-Versorgung)

FAQ

1. Das Aufspielen einer neuen Version mit dem Bootloader schlägt fehl? Um die Verbindung zw. PC und Flammtronik herzustellen, muss der PC den richtigen Treiber für die COM-Schnittstelle laden. Nach dem Stecken der USB-Verbindung baut das Betriebssystem (XP/Vista/7) eine neue Serielle Schnittstelle (COMxx) auf. Im Gerätemanager der Systemsteuerung kann die COM-Nummer eingesehen werden.

Es ist erforderlich, für diese den Treiber zu aktualisieren. Ohne aktualisierten Treiber kann das Terminal-programm die COM-Schnittstelle nicht bedienen.

Unsere Empfehlung: Laden Sie den Treiber unter folgender Adresse herunter:

http://www.ftdichip.com/Drivers/CDM/CDM20814_WHQL_Certified.zip

ZIP-File entpacken und Inhalt speichern in ein neues Verzeichnis (z.B. "Treiber" auf dem Desktop). Dieses Verzeichnis wird im Gerätemanager verwendet, um den Treiber zu aktualisieren. Vorgensweise: Im Fenster vom Hardwareupdate Assistent > Klick auf "Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren " > "Weiter" > Haken bei "Folgende Quellen ebenfalls durchsuchen" setzen > "Durchsuchen" anklicken > es öffnet sich ein Fenster, den Ordner mit dem Treiber auf der Festplatte suchen und anklicken, wenn von Windows im Ordner passende Treiberdateien gefunden werden, ist das "OK " Feld nicht mehr ausgegraut und kann gedrückt werden. Alternativ gibt es die Treiber als ausführbare Datei für automatische Installation:

http://ftdichip.com/Drivers/CDM/CDM20802_Setup.exe

Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung von www.lambdacheck.de

--kaninchen ATMOSBOARD 13:54, 13. Feb. 2013 (CET)